Focusing


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Warum Focusing? 

Auf eine sehr sanfte Art eröffnet Focusing unerwartete und überraschende Einsichten in Situationen und Lebensbereichen, in denen man sich unklar und gefangen fühlt. Anstatt sich in wiederholenden mentalen oder emotionalen Schleifen zu verheddern, die meist von einem Empfinden von Schwere begleitet werden, kann man im Focusing ein spontanes Öffnen erfahren. In diesem offenen Raum erscheinen völlig neue, ungeahnte Einsichten.

Focusing ermöglicht einen intimeren, freundlicheren und lebendigeren Kontakt mit sich selbst und anderen. Regelmässig praktiziert kann es lebensverändernd sein, empfohlen auch wenn man gerade kein spezifisches Problem hat. Es kann einfach dazu dienen, mit sich selbst und dem Freund oder der Freundin auf eine akzeptierende und aufmerksame Weise in Verbindung zu sein.

Was passiert in einer Focusing Sitzung?

Typischerweise dauert eine Focusing Sitzung eine halbe bis eine volle Stunde. Der/die BegleiterIn begleitet den Focuser in der achtsamen Wahrnehmung des körperlichen Erlebens, welches Sinnesempfindungen, Bilder und Symbole, Gedanken, Emotionen und Erinnerungen einschließt. Alle diese Aspekte entstehen natürlich und spontan während der Focuser wohlwollend in den Körper “hineinhorcht”.

Von Zeit zu Zeit beschreibt der Focuser die inneren Prozesse seines Erlebens. Sowohl der/die BegleiterIn als auch der Focuser verweilen mit diesen Prozessen mit viel  Raum und Ruhe, damit die körperlich gespürte  gegenwärtige Befindlichkeit (Felt Sense) Gestalt annehmen kann. Der klare Felt Sense wächst langsam und entsteht aus zunächst vagen Eindrücken. Das, was bekannt ist, taucht schnell auf, das Neue gelangt subtiler und langsamer ins Bewusstsein des Focusers. Wenn eine unerwartete Öffnung passiert, wird etwas wie ein tiefer Atemzug, eine Erleichterung und Leichtigkeit erfahren, und ein verborgenes Wissen kommt zu Bewusstsein.

Nach einer Reihe von Focusing Sitzungen – Was nun?

Das Focusing kann sowohl mit Freunden als auch alleine durchgeführt werden. Es mag zunächst sehr hilfreich sein, sich von jemandem mit Erfahrung leiten zu lassen. Es gibt Bücher, die den Prozess im Detail erklären und auf der ganzen Welt werden Workshops angeboten, sowohl local, als auch Online. In vielen Großstädte gibt es kostenlose Focusing-Gruppen: DAFwww.Focusing.me, und das Internationale Focusing Institute www.Focusing.org hilft, einen regelmäßigen Focusing-Partner zu finden, mit dem Sitzungen per (Video) Anruf gehalten werden können. Mit der Zeit wird es außerdem zur Selbstverständlichkeit, sich selbst und anderen bei all den vielfältigen Geschehnissen des Alltags auf die in diesem Prozess praktizierte Weise zu begegnen.

Der Begründer des Focusing:

Focusing wurde im Rahmen der klientenzentrierten Psychotherapie seit den 1960er Jahren von Eugene T. Gendlin, Professor für Philosophie und Psychologie an der University of Chicago, entwickelt.

Gendlin initiierte eine umfangreiche Forschungsstudie auf der Suche nach Gründen, warum sich Therapie für Einige, aber längst nicht für Alle, lebensverändernd auswirkte. Dabei entdeckte er, dass diejenigen stecken blieben, vor Beginn der Therapie nicht die Fähigkeit hatten, mit ihrem körperlichen Erleben in Berührung zu kommen. Um es Jedem zu ermöglichen, diese Fähigkeit zu erlernen, entwickelte er das Focusing. Diese Fähigkeit des Spürbewusstseins, so fand er heraus, stellt dann die Grundlage für den Erfolg  jedweder Selbsterfahrungs oder Therapiemethode dar.

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